Manchmal braucht an eine Supervision……

Heute sehen sich Leute Roby an. Mensch und Hund mögen sind, die Pflegestelle ist begeistert. Wir beeilen uns auf Wunsch mit der VK, morgen soll er geholt werden. Wir bitten darum, ein eigenes Geschirr mitzubringen. Die Übernehmer antworten, dass sie immer ein Halsband hatten, auch für die Überganszeit kein Geschirr wollen und auch keines von uns leihen möchten. Da würden sie sich nicht reinreden lassen.

Es benötigt sehr viel Vertrauen, einen Hund, dem man liebgewonnen hat, an fremde Menschen abzugeben. Und es wäre doch angebracht, dass dann auch uns Vertrauen entgegengebracht wird, dass wir beurteilen können, was bei einem Auslandshund mit Vergangenheit kurz nach dem Umzug zu berücksichtigen ist.

Er ist verunsichert bei den neuen Menschen. Es kann dann ein Schirm sein, der wegweht, eine Fehlzündung, ein Rad, dass umfällt, irgendwas, was ihm große Angst macht, so dass er zurück springt. Kein Halsband hält einen panischen Hund. Es gibt nichts Schlimmeres, als über Wochen tags und nachts nach einem entlaufenen Hund zu suchen. Denn das machen dann meistens wir. Die neuen Besitzer haben sehr oft schon nach kurzer Zeit kein Interesse mehr, sich an der Suche zu beteiligen.

Aber vor allem: So groß kann die Liebe nicht gewesen sein und da hat er doch etwas Besseres verdient, unser Roby.