Rumänienfahrt 2017

Wir sind mit 5 Personen vom 25.05 – 30.05. nach Rumänien gefahren. Zunächst waren wir in Sighisoara im Tierheim von Monica Fernengel. Dort haben wir beim Verladen der Hunde für eine andere Organisation geholfen. Schön war, dass auch ein alter kleiner Hund und ein blinder Hund reisen durften.

 

 

 

 

 

Für einen kleinen Welpen, der alleine in der Quarantäne saß und bitterlich weinte, konnten wir eine private Pflegestelle finden. „Findling“ geht es dort jetzt wichtig gut und er ist nicht mehr allein.

Nahe des Tierheimes gibt es einen Schäfer, dessen Hunde im Tierheim immer um Futter betteln. Er füttert nicht, weil „hungrige Hunde besser arbeiten“. Seine Welpen sterben zumeist.  Wir konnten ihn überreden, uns einen Welpen zu überlassen, der sich am Tierheim aufhielt und haben auch für ihn einen Pensionsplatz gefunden, bis er ausreisen darf.

Findling und der Welpe des Schäfers ziehen auf private Pflegestellen

 

 

 

 

 

 

 

Die rumänischen Herdenschutzhunde haben Ketten um den Hals, damit sie nicht von Jägern erschossen werden. Bei einem Hund dieses Schäfers ist die Kette so eng, dass sie in den Hals einwächst. Der Hund soll in den kommenden Tagen von dem Tierpfleger des Tierheimes narkotisiert werden und er soll eine größere Kette bekommen. Wir haben im Baumarkt eine neue Kette gekauft. Der Schäfer wird darüber nicht informiert, denn er würde dem nicht zustimmen.

Jeden Tag kommen die Hunde des Schäfers zum Fressen ans Tierheim. Diesem Hund beginnt die Kette, die er um den Hals trägt, in den Hals zu wachsen

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Straße wurden wir auf 2 Hunde aufmerksam, von denen einer verletzt war. Wir haben die Hunde gefüttert und es ist gelungen, die verletzte Hündin einzufangen. Wir haben sie  „Rena“ getauft, weil „Renate“ Wiedergeburt bedeutet. Wir haben sie ins Tierheim gebracht. Sie hat in der Vergangenheit einen Autounfall gehabt und die gebrochenen Beine sind schief zusammen gewachsen. Ein großes Problem ist eine riesige Entzündung in einem Hinterbein, die ihr sehr große Schmerzen verursachen muß. Die Hündin war so froh, alls sie die Hütte im Tierheim sah und blickte immer seitlich auf den vollen Futternapf. Sie bekommt jetzt Schmerzmittel und ein Antibiotikum. Ende Juni wird sie nach Deutschland reisen.

Rena im Tierheim in ihrer Hütte

Renas Beine sind nach einem Unfall schief zusammen gewachsen und ihr Hinterbein ist stark entzündet

Rena war zunächst ängstlich, konnte dann aber gefangen werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wir haben eine Katze mitgebracht, die ausgesetzt worden ist. Sie war auf einer privaten Pflegestelle untergebracht und dort sehr glücklich. Bleiben konnte sie dort aber nicht und deshalb sucht sie jetzt ein schönes Zuhause. Crunchy ist eine eigenwillige, aber sehr menschenbezogene Katze. Ihr fehlt ein Teil ihres Schwanzes, aber das passt zu ihr, denn diese Katze ist ein Unikat.

Auf der rumänischen Pflegestelle war Crunchy sehr glücklich

 

 

 

 

 

 

 

Es war in Rumänien wie immer schrecklich und schön zugleich: Was für ein schönes Land, mit einer Natur und Landschaft, die wir hier längst verloren haben. Aber eben auch mit dieser gleichgültigen, oft hartherzigen Haltung gegenüber Tieren und all diesem Leid.