Update: Kastrationsaktion auf der Müllkippe von Targu Jiu

Die Kastrationsaktiona uf der Müllkippe in Targu Jiu soll möglichst noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Dort leben ca. 100 Hunde. Da Luiza das neben ihrem Tierheim und der Versorgung ihrer Hunde nicht selbst durchführen kann, werden wir einen rumänischen tierarzt anfragen, da mit einem Fängerteam und in einem Kastrationsmobil kommt. Alles hängt davon ab, dass die Kastrationen bald durchgeführt werden, da die betäubten Tiere nicht bei Frost liegen können, bis sie aufwachen.

Ich berichte weiter.

Neuigkeiten von Luiza und die ersten Hunde können kommen

Das Problem mit der Tracesbescheinigung ist gelöst und Ende Oktober werden 30 Hunde von LuizaL nach Deutschland fahren. Wir werden 6 Hunde übernehmen (s.u.). Luiza sucht immer noch nach einem Grundstück. Es hat sich ein weiterer Spender gefunden, der sich mit einem größeren Betrag beteiligen würde, so dass zusammen mit den von uns gesammelten Spenden eigentlich eine realistsiche Chance bestünde, ein Grundstück zu finden. Im Umkreis von Targu Jiu scheint es aber sehr schwierig zu sein, zumal das Grundstück ja auch einige Bdingungen erfüllen muß: Es muß einen Wasser- und Stromanschluß geben, es muß im Außenbereich liegen, also keine Nachbarn haben, die sich gestört fühlen könnten und es muß ein Gebäude darauf stehen, das baufällig sein kann, aber geeignet sein muß, Futter und Materialien zu lagern und ggf. im Winter schwache oder kranke Hunde unterzubringen.

Da Luiza weder einen Führerschein noch ein Auto hat, muß das Grundstück von der Ortslage Targu Jiu aus erreichbar sein. Das sind viele Anforderungen, die die Suche nicht einfacher machen. Und die Zeit sitzt Luiza im Nacken – in 6 Wochen muß sie die Halle wieder räumen und die Hunde sind erneut in Gefahr.

Spenden kommen bei rumänischen Tierschützern an

Vor wenigen Tagen sind deutsche Tierschützer aus Deutschland mit einem Bus voller Spenden nach Rumänien gefahren. Das Tierheim Lindern hat sich mit einem ganzen Bus voller Futter, Lebensmitteln, Veterinärbedarf und einer Waschmaschine an der Aktion beteiligt. Die Tierschützerinnen dort haben kaum genug zum Leben und helfen dennoch täglich vielen Hunden. Sie beherbergen ca. 40 Hunde bei sich und –  wie man sehen kann – die Freude war groß, als die Spenden eintrafen, vor allem die Waschmaschine!

Auf diesem Bild ist Dragos zu sehen. Er studiert Tiermedizin, unterhält bereits ein kleines eigenes Tierheim und ist unermüdlich auf den Straßen unterwegs, um den Streunern zu helfen. Dragos plant, einen Wohnwagen für Kastrationen umzubauen. Dabei werden wir ihn von unserem Verein auf jeden Fall finanziell unterstützen. Auch Dragos bekamm Futterspenden und medizinischen Bedarf, damit er weiter helfen kann.

Vielen Dank auch an Dieter aus unserem Verein, der die Spenden aus dem Norden nach Süddeutschland gefahren hat, damit sie von dort weiter transportiert werden konnten. Und natürlich an unsere spüddeutschen TierschutzkollegInnen, die immer und immer wieder auf eigene Kosten fahren.