1 Hund in Sicherheit = 1 Hund kastriert in Rumänien

In Sighosoara wurden bis vergangenes Jahr regelmäßig mit Hilfe des bmt e.V. oder von Vier Pfoten e.V. Kastrationen durchgeführt. Leider sind diese immer seltener geworden, so dass es kaum noch möglich ist, die Zahl der freilebenden Hunde wirksam zu begrenzen. Sighisoara gehörte zu den Städten Rumäniens, die ein Beispiel dafür waren, dass sich die Straßenhundepopulation mit Kastrationen begrenzen lässt und dies deutlich wirksamer ist als Tötungen. Durch die Kastrationen und die unermüdliche Arbeit von Mona Fernengel und ihrem Verein muß in Sighisoara bis heute nicht getötet werden.

Unser kleiner Verein wird die bisherigen, regelmäßigen Kastrationsaktioen nicht finanzieren können – das können nur die großen, bundesweit tätigen Vereine. Aber wir möchten unseren Beitrag leisten: Für jeden Hund, der künftig zu uns nach Deutschland kommen darf, werden wir die Kastration eines Hundes in Rumänien bezahlen!! In diesem Jahr beginnen wir damit, einer deutschen Tierärztin, die dankenswerter Weise ehrenamtlich eine Woche in Sighisoara kastrieren wird, Flug und Unterkunft zu bezahlen.

Jules geht es immer besser

Nachricht der Pflegestelle:

„Schau mal, wie toll sich die Haut geschlossen hat. Neues Fell kommt auch schon. Und das nach nur einer Woche hier! Er ist ein ganz anderer Hund, nur noch fröhlich, wird auch schon frech, fängt an zu spielen und bleibt dabei mega anständig und lieb“.

Lieber Gruß
Susanne
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Anni zieht um….

anAnni hat ein zuhause gefunden. Nachdem sie aus familiären Gründen wieder abgegeben wurde, hat Anni ein tolles neues Zuhause gefunden und zieht Ende kommender Woche um. Es war Liebe auf den ersten Blick auf beiden Seiten und Anni mochte auch den Mann gerne – eigenltlich hat sie eher Angst vor Männern. Ein schönes Leben, Anni!!

Jules ist angekommen – in letzter Minute!

Bericht der Pflegestelle:

„Ich war noch nie so traurig, wenn ich einen Hund für den Tierschutz abgeholt habe. So ein Elend ist nicht in Worte zu fassen. Das dieser Hund in diesem furchtbaren Zustand noch so lieb ist, ist mir unbejanuar2017-089greiflich. Aber er hat wohl noch nicht aufgegeben. Ich denke, wären wir nur 2 Wochen später gekommen, er wäre sicher nicht mehr am Leben. Jede Rippe ist zu sehen, und wenn er noch 10 % von seinem Fell hat, ist das wirklich viel. Ganz schlimm finde ich, dass ich ihn nicht mal streicheln kann. Er blutet am ganzen Hals,der Körper ist januar2017-078voller Schorf. Gerade mal am Maul kann ich ihm zeigen, wie willkommen er mir ist. Ganz furchtbar“.

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