Unsere Notfälle in Deutschland

Wir hatten den Mut und haben sie kommen lassen – die nicht perfekten Hunde, die dringend Hilfe benötigten. Und jetzt brauchen wir Menschen, die verstehen, was sie alles erlebt haben und sie trotzdem oder gerade deshalb aufnehmen möchten. Damit alles gut wird, damit es auch für sie Sicherheit und ein schönes Zuhause gibt.

Risci ist ein junger, freundlicher Rüde. Er wurde in einem rumänischen Tierheim wegen seiner Blindheit von den anderen Hunden immer wieder angegriffen. Er hatte ehemals ein Zuhause und ist wegen seiner Blindheit entsorgt worden. Und er war völlig verwirrt und mit seiner Kraft am Ende.

 

Und Hannes, der aus der Tötung in Bragadiru stammt. Er war zutraulich, bis sie ihn zum Kastrieren mit der Schlinge gefangen haben. Die Hunde erleben dabei Todesangst, weil die Drahtschlinge sich zu zieht und die Hundefänger die Hunde oft weite Strecken hinter sich her schleifen. Hannes will so gerne, er wird so gerne gestreichelt, er spielt so gerne. Aber er hat Angst, wenn sein Halsband berührt wird. And der Leine kann er noch nicht geführt werden. Das wird Zeit brauchen und einen geduldigen, hundeerfahrenen Menschen. Zur Zeit iast Hannes bei einem Hundettrainer.

Notfälle in Rumänien

Junge, freundliche Hündin, fast verhungert, mit altem Beinbruch, da sie von der Brücke geworfen wurde

Regelmäßig erreichen uns Bilder von Notfällen, die noch in Rumänien sind und denen wir so gerne helfen würden.

Es ist uns oft möglich, die Hunde kommen zu lassen und hier zu versorgen, aber eine Vermittlung dieser „nicht perfekten Hunde“ wird immer schwieriger.

Der Eindruck ist, dass das große Angebot an Hunden dazu führt, dass überwiegend die hübschen, problemlosen Hunde eine Vermittlungschance haben. Das ist für uns deprimierend, dennn was machen wir mit denen, die es so schwer haben und am Ende

sind? Und trotz allem sind sie freundlich geblieben.

Dreijähriger, freundlicher Rüde, unterernährt und verprügelt

Wir brauchen Menschen, die diesen Hunden eine Chance geben, die sich nicht abwenden, weil ein Bein nicht ganz gerade ist, die Haut noch Behandlung braucht, der Hund ängstlich ist, weil die seele verletzt wurde.

Meist sind gerade sie die ganz großen Seelen, die Hunde mit diesem tiefen Blick, in dem sich all das erlebte Leid, aber auch die Hoffnung und das große Glück widerspiegeln, wenn sie ein Zuhause gefunden haben, in dem es ihnen gut geht.

 

Freundliche, ruhige Hündin mitttleren Alters, die mit einem riesigen Tumor auf der Straße lief. Der Tumor war gutartig und wurde entfernt. Die Tierarztkosten hat der Verein Berner Sennenhunde in Not e.V. übernommen. Jetzt soll alles gut werden und sie braucht noch ein schönes Zuhause.

 

 

Ca. 10 jährige, freundliche und ruhige Hündin, die einer rumänischen Tierschützerin gehört. Ihr Mensch ist schwer krank und hat sie in einer Pension unterbringen müssen, sie wird nicht mehr zurück können und versteht die Welt nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Junge, freundliche Hündin, völlig unterernährt und mit quälenden Hautproblemen.

Vorher – Nachher: Whity heute

Bei einigen Hunden, die in einem besonders elenden Zustand zu uns kamen, ist es besonders schön zu sehen, wie es ihnen heute geht. Whity, die im Februar 2017 aus dem dem „Tierheim“ in Ploiesti zu uns kam, heißt heute Jiva.

Er sucht noch eine Pflegestelle

Dieser ca. 3 j. Rüde (46 cm) wurde von Mona aufgenommen. Er hat auf einem Firmengelände gelebt und ist schlimm verprügelt worden. Er sucht noch eine Pflegestelle, damit er mitfahren darf, wenn er reisefertig ist.

Sie dürfen demnächst kommen

Zwei Notfälle werden derzeit reisefertig gemacht und können in wenigen Wochen kommen:

Ein 11 Monate alter Kater, der ein ausgekugeltes Bein hat, dass in umänien anscheinend nicht behandelt werden kann.

 

 

Eine Hündin, die von einer Brücke geworfen wurde und mit verletztem Bein auf dem Acker liegen blieb und dort fast verhungert ist.